Herzlich Willkommen auf meinem Blog

Wie ich unten in meinem ersten Eintrag schreibe, werde ich hier unregelmäßig mich bewegende Themen "verarbeiten". Das kann alles sein, von aktuellen Themen über Dinge aus meiner Vergangenheit etc.
Ich hoffe, es gefällt wenigstens ein paar wenigen. Auch über Feedback freue ich mich sehr.

Montag, 15. November 2010

Mütter, Väter und andere Katastrophen

Ich dachte immer, ich mag keine Kinder. Stimmt so allerdings nicht (mehr). Vielmehr gehen mir ca. 80% der Mütter auf die Nerven. Keine Ahnung warum, aber kaum sind die Mädels schwanger, werden mit einem Mal die coolsten Frauen zu spießigen Öko-Tussen die jeden Spass aus ihrem Leben verbannen. Das man während der Schwangerschaft versucht, möglichst gesund zu leben und sich zu ernähren versteht sich von selbst, man kann es aber wirklich übertreiben. Und genau das tun so viele. Da möchte man eine möglichst natürliche Geburt, am besten noch in einem Geburtshaus mit Räucherstäbchen in einer intimen Atmosphäre, hechelt sich von einem Kurs zum nächsten und schleppt, wenn möglich, die Göttergatten auch noch überall mit. Der arme Kerl soll natürlich bei der Geburt dabei sein, sich von der Frau beschimpfen lassen während er ihr zärtlich den Nacken massiert und die Stirn abtupft. Ob er will oder nicht. In unserer heutigen Gesellschaft ist es ja ziemlich verpönt wenn ein Mann wagt zu sagen, er möchte nicht dabei sein. Und ist das Blag dann endlich (und hoffentlich gesund) auf die Welt gekommen, wird es ja noch schlimmer. NATÜRLICH vergöttert man sein Baby, das ist eine ganz wunderbare Erfahrung und ein ganz besonderes Gefühl. Aber was manche veranstalten und ein TamTam machen ist dann noch übertrieben. Und was ich noch schlimmer finde, ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung, sind die Überväter. Nehmen sich am besten noch Elternzeit um zu Hause zu sein und sich auch um das Menschlein kümmern zu können. Bah, da könnte ich kotzen. Sowas von unmännlich. Wobei ich nicht finde, das die Väter nicht die Mütter unterstützen können und auch sollen. Gerade das 1. Jahr ist sehr, sehr anstrengend. Allerdings bin ich auch der Meinung, daß da jeder seinen Job hat. Im Normalfall kommt der Mann abends müde und geschafft von der Arbeit nach Hause. Dann wird ihm gleich der schreiende Ableger in den Arm gedrückt und er soll es richten. Hallooo? Natürlich sind wir Mütter am Ende, aber der Mann wurde wahrscheinlich auch 3x die Nacht vom Geplärre geweckt, musste dann aufstehen und arbeiten. Da sollte man einen gesunden Mittelweg finden und im Normalfall sind wir ja die stillenden Mütter, da kann der Mann eh nicht viel tun.

Wir haben im Laufe der Zeit unsere Männer systematisch entmannt mit unserem Feminismus-Wahn. Ich bin auch emanzipiert, keine Frage, aber diese ganzen weichgespülten Frauenversteher ohne Arsch in der Hose will ich zumindest, nicht. Bestimmt mit einer der Gründe, warum ich nun schon lange alleine bin (und ich habe absolut kein Problem damit).

Mädels - laßt die Männer wieder Männer sein (allerdings zivilisierte)!

Und über die Kinder lass ich mich ein anderes Mal aus *g*

Kommentare:

  1. Wow klasse Artikel ich ziehe den Hut (hab zwar keinen aber egal). :-)
    Du hast eine klasse Denkweise, das gefällt mir, mach weiter so.
    Allerdings begehst Du beim schreiben einen großen Fehler, den ich auch gemacht habe.

    Du schreibst den ganzen Artikel ohne Absatz und Umbrüche, das macht das Lesen extrem schwer und ermüdend.
    Aber Dein Stil gefällt mir.
    Hast ungefähr den gleichen Humor wie ich.

    Liebe Grüße aus (fast) München
    Günter

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  2. Danke für deine konstruktive Kritik, lieber Günter. Ich werde sie mir zu herzen nehmen. Das Problem ist, daß ich, wenn mich was bewegt, das ganz schnell runterschreibe und normalerweise nicht mehr durchlese. Aber ich arbeite daran.

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